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So plane ich selbstgenähte Outfits – und baue gleichzeitig mein Stofflager ab

So plane ich selbstgenähte Outfits – und baue gleichzeitig mein Stofflager ab

Kennst du das auch? Dein Stoffregal platzt aus allen Nähten – voller wunderschöner Materialien, die alle mal „für irgendwas“ gedacht waren? Und trotzdem stehst du oft ratlos davor und weißt nicht, wo du anfangen sollst? 🙈

Das ist ab heute vorbei, denn ich zeige dir eine kreative Methode, mit der du gezielt Outfits planst, dein Stofflager sinnvoll reduzierst – und dich dabei ganz nebenbei mit neuen Lieblingsteilen eindeckst. Ganz ohne Druck und ohne starre Regeln, dafür mit einer Menge Spaß! 🤩

Schritt 1: Starte mit einer Farbe, auf die du gerade richtig Lust hast

Bevor du dich in Schnittmuster und Details verlierst, fang bei etwas ganz Einfachem an: (D)einer Farbe.

Ich selbst bin gerade total in Lila-Laune. 💜 Also habe ich mein Stofflager durchforstet und alles rausgezogen, was irgendwie lila war oder Lila-Anteile hatte – egal ob Romanit, Strick, Viskose-Webware, Sweat oder Baumwolljersey.

Du wirst überrascht sein, wie viele Kombinationsmöglichkeiten sich auftun, wenn du mal „nach Farbe“ statt „nach Projekt“ sortierst. Und gleichzeitig bekommst du ein Gefühl dafür, was du wirklich vernähen möchtest – und was vielleicht doch noch ein bisschen warten darf.

Tipp: Wenn du mal eine Farbberatung gemacht hast, ist das natürlich eine super Basis. Ich orientiere mich sehr gerne an meinem Farbfächer. Aber manchmal reicht auch einfach dein Bauchgefühl. ☺️

Schritt 2: Kombifarben finden und aussortieren

Wenn dein Tisch (oder Fußboden 😀) erstmal voll liegt mit Stoffen, kommt der nächste Schritt: Reduzieren und kombinieren.

👉 Frage dich:

  • Auf was habe ich richtig Lust, welchen Stoff mag ich aktuell?
  • Welche Stoffe harmonieren farblich wirklich gut?
  • Welche Muster und Farben lassen sich untereinander kombinieren?
  • Und was ist vielleicht zu auffällig, passt gerade nicht zur Jahreszeit oder nicht zu deinem Alltag?

Ich habe zum Beispiel Stoffe aussortiert, die zu frühlingshaft wirken oder farblich nicht gut zum Ausgangsstoff – einem lila Romanit-Jersey für eine Hose – passten. Andere wiederum habe ich auf die „vielleicht später“-Liste gesetzt, weil sie mir gerade zu aufwändig in der Verarbeitung sind (zum Beispiel Chiffon!).

So bleibt am Ende eine kleine, aber stimmige Auswahl übrig – mit Farben und Qualitäten, die sich untereinander gut kombinieren lassen und zu meinem Leben passen.

Schritt 3: Stoffart + Schnitt = Outfitidee

Jetzt wird’s konkret! Ich überlege: Was kann ich aus den übrig gebliebenen Stoffen nähen – und wie lassen sich daraus kombinierbare Outfits gestalten?

  • Der lila Romanit wird zu einer schmalen, aber bequemen Hose – mein Ausgangspunkt.
  • Ein gemusterter Viskosestoff passt perfekt als luftige Bluse dazu.
  • Ein flauschiger Bouclé wird zur Übergangsweste – ideal für Spaziergänge.
  • Ein Feinstrick in einem gedeckten Aubergineton wird zu einer gemütlichen weiten Hose.
  • Ein Baumwolljersey mit Ringeln wird zu einem schnellen Shirt, das immer geht.
  • Und aus einem weichen Alpenfleece entsteht ein Sweatshirt mit Glitzerbündchen – ein echtes Highlightstück!

So entsteht eine richtig schöne Mini-Garderobe rund um einen Farbton – mit mehreren Oberteilen, zwei Hosen und einer Weste. Alles passt zusammen, ist bequem, aber trotzdem angezogen. Perfekt für den Alltag, den Wochenendbesuch oder den Stadtbummel.

Mein Tipp: Plane um ein Keypiece herum ⭐️

Ich rate dir: Starte mit einem Keypiece. Also einem Teil, das dich wirklich begeistert. Vielleicht ein Stoff, den du schon lange vernähen wolltest. Oder ein Schnitt, den du dir endlich zutrauen willst.

Das darf ruhig etwas aufwändiger sein. Der Rest der Outfits darf dann ganz schlicht sein – Basic-Schnitte, die du vielleicht schon angepasst hast und mit denen du schnell zu Ergebnissen kommst.

Denn wir kennen es alle: Man ist voller Motivation, näht zwei Teile – und dann kommt das Leben dazwischen. Ein Termin, neue Ideen oder einfach Müdigkeit. Und plötzlich liegt alles unfertig in der Ecke. Das passiert viel seltener, wenn du einen klaren Plan hast und dich nicht direkt mit fünf aufwändigen Teilen verzettelst.

Fazit: Stoffabbau trifft Stilgefühl

Mit dieser kreativen Methode wird aus deinem Stofflager ein echter Schatz – und dein Kleiderschrank freut sich über neue Outfits, die wirklich zueinander passen.

Du musst nicht gleich eine ganze Capsule Wardrobe nähen. Davon rate ich sogar ausdrücklich ab! Ein Outfit nach dem anderen reicht völlig aus – solange du es mit viele Freude, deiner Lieblingsfarbe und einem gewissen Plan angehst.

🩷 Wenn du dabei Hilfe brauchst – z. B. bei Schnittanpassungen, der Auswahl passender Schnitte oder dem Kombinieren deiner selbstgenähten Teile – melde dich gerne zu einem meiner Nähcoachings oder Online-Kurse an.

Alle Infos findest du auf meiner Webseite! 🤗

 

Und jetzt: Ran an dein Stoffregal. Deine neuen Lieblingsoutfits warten schon! 😀

 

👀 Übrigens: Ich wurde mehrmals gefragt, wie ich nach der Stoffauswahl meine konkreten Schnittmuster auswähle – worauf ich dabei achte, welche Basics ich wiederverwende und wie ich entscheide, was gut zur Birnenfigur passt.

Genau darum geht’s in Teil 2 dieser Mini-Serie – schau unbedingt rein, wenn du tiefer einsteigen willst in meine Denkweise rund um Schnittwahl & Outfitplanung!

🩷 Fortsetzung folgt...

 

🍐birnenschöne Grüße, deine Cindy

 

PS: Das Video zum Blogartikel findest du auf meinem YouTube-Kanal: Zum Video

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Über die Autorin

Autor

Cindy

Cindy ist Gründerin von birnenschön nähen und bietet Online-Nähkurse und Nähcoachings für Frauen mit Birnenfigur an, damit sich die Teilnehmerinnen eine selbstgenähte Garderobe aufbauen können, die perfekt zu ihrer Figurform passt.

🎁 GRATIS: Der Größenfinder-Guide

Der PDF-Guide mit 32 Seiten Schritt-für-Schritt-Anleitung mit der du bei jedem Schnittmuster deine richtige Ausgangsgröße findest. 

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© Cindy Traub | birnenschön nähen

Blog erstellt mit FunnelCockpit