Eine Herbstgarderobe in Pink? Warum eigentlich nicht! 😀
Wenn wir an typische Herbstfarben denken, landen wir schnell bei Rost, Cognac, Senfgelb, Braun oder Olivgrün. Alles schöne Farben – aber eben nicht unbedingt meine Farben.
Ich bin ein kühler Farbtyp und trage besonders gerne Pink, Beerentöne, Blau und Lila. Warum sollte ich mich also im Herbst plötzlich in Farben kleiden, die gar nicht zu mir passen?
Deshalb steht meine selbstgenähte Herbstgarderobe in diesem Jahr unter dem Motto:
Der Herbst wird pink! 💗
In diesem ersten Teil zeige ich dir, wie ich meine Herbstgarderobe plane, welche Farben und Stoffe ich dafür ausgewählt habe und welche Kleidungsstücke daraus entstehen sollen.
Die konkreten Schnittmuster und meine Nähplanung folgen dann in Teil 2.
Ich gehe bei meiner Garderobenplanung eher kreativ vor. Ich starte nicht mit einer Liste wie „2 Hosen, 3 Oberteile, 1 Kleid …“, sondern bei mir beginnt alles mit einer Leitfarbe.
Für meine Leitfarbe sind mir drei Dinge wichtig:
Sie soll möglichst saisonübergreifend funktionieren,
zu meinem Farbtyp passen und
sich mit den Basicfarben meiner vorhandenen Garderobe kombinieren lassen.
Gerade den ersten Punkt finde ich wichtig. Wenn ich mir die Arbeit mache und Kleidungsstücke selbst nähe, möchte ich sie möglichst lange tragen können. Deshalb wähle ich für eine Herbstgarderobe nicht unbedingt eine typische Herbstfarbe als Leitfarbe.
Viele meiner neuen Teile sollen schließlich auch im Winter oder später wieder im Frühjahr funktionieren.
Meine beiden wichtigsten Basicfarben sind übrigens Dunkelblau und Ecru. Egal welche neue Farbwelt ich plane: Sie sollte sich möglichst gut mit diesen beiden Farben vertragen.
Pink stand ziemlich schnell fest. Ich mag die Farbe, sie steht mir und ich habe bereits einiges davon in meinem Stoffschrank.
Allerdings gibt es ein Problem:
Pink ist nicht gleich Pink. 🙈
Das sieht man wunderbar, wenn man einmal verschiedene pinke und rosafarbene Stoffe nebeneinander legt. Manche gehen stärker ins Beere, andere ins Cyclam, einige wirken fast violett und andere haben einen deutlich wärmeren Unterton.
Und nur weil auf jedem Stoff „Pink“ steht, heißt das noch lange nicht, dass die Stoffe miteinander harmonieren.
👉 Bei mir war deshalb der nächste Schritt: aussortieren.
Die Leitfarbe selbst war schnell gefunden, denn ein Projekt für den Herbst stand bereits fest: Ich werde für meinen Parka-Kurs ab 1. Oktober (bald buchbar) einen Parka aus einem beerig-pinken Softshell nähen.
Der Stoff ist bereits da – also gibt er die Richtung vor: Mein beeriges Pink bzw. Cyclam wird damit zur Leitfarbe meiner Herbstgarderobe. 💗
Jetzt wurde es schwieriger.
Denn ich wollte natürlich nicht von Kopf bis Fuß in Pink herumlaufen. 😂 Gleichzeitig sollte die Garderobe trotz der kühlen Farben nicht nach Frühling oder Sommer aussehen.
Meine Basicfarbe Dunkelblau war schnell gesetzt. Ich habe bereits dunkelblaue Kleidungsstücke im Schrank und zusätzlich zwei passende Stoffe eingeplant: einen dunkelblauen Wollwalk und ein dunkelblaues Stretchleder-Imitat.
Aber mir fehlte noch etwas: Eine Farbe, die mehr Tiefe in die Garderobe bringt und sie herbstlicher macht. Ich habe gedanklich einiges ausprobiert: Oliv, Cognac, Bordeaux, Aubergine … So richtig überzeugt hat mich davon aber nichts. Bis ich meinen Farbfächer herausgeholt habe!
Kann Lila eine kombifreundliche Herbstfarbe sein? Ja – Amethyst! 💜
In meinem Farbfächer gibt es einen wunderschönen dunklen Amethystton. Kein helles Flieder, sondern ein gedecktes, dunkles Lila..
Und plötzlich passte alles zusammen. 😃
Also habe ich meinen Stoff- und Kleiderschrank noch einmal durchsucht.
Dabei kamen unter anderem ein Romanit-Jersey und verschiedene Strickstoffe zum Vorschein. Außerdem hatte ich vor Kurzem einen Schal gekauft, der diese Farbwelt wunderbar aufgreift:
💗 Beeriges Pink/Cyclam + 💜 Amethyst/dunkles Lila + Dunkelblau + Ecru.
Mehr brauche ich nicht. Hellere Rosa-, Pink- und Lilatöne dürfen natürlich trotzdem auftauchen. Sie stecken ohnehin in einigen meiner Musterstoffe. Ich sehe sie aber nicht als zusätzliche Hauptfarben meiner Garderobe.
Das war für mich eine interessante Erkenntnis während der Planung:
Eine Herbstgarderobe braucht gar nicht zwingend die klassischen warmen Herbstfarben. Herbstlichkeit kann auch durch Farbtiefe und Materialien entstehen.
Dunkles Amethyst statt hellem Flieder. Beeriges Pink statt leuchtendem Sommerpink. Dazu Wollwalk, Strick, Softshell und kuscheliger Plüsch – schon wirkt die gleiche Farbfamilie ganz anders.
Und typische warme Herbstfarben kann ich später immer noch über Accessoires hineinbringen. Dazu komme ich weiter unten noch.
Bei einer Capsule Wardrobe denkt man schnell an möglichst viele unifarbene Basics. Ich finde aber: Gemusterte Stoffe können bei der Garderobenplanung sogar ausgesprochen hilfreich sein. Vorausgesetzt, das Muster greift mehrere Farben der geplanten Garderobe auf.
Bei mir gibt es beispielsweise einen Baumwollsatin mit einem großen grafischen Muster in Beere, Flieder und Ecru. Ein anderer Viskosesatin verbindet verschiedene Beer-, Rosa- und Lilatöne miteinander.
Solche Stoffe sind für mich "Farbbrücken".
Sie verbinden mehrere Farben der Garderobe miteinander und lassen sich dadurch mit unterschiedlichen Unterteilen und Jacken kombinieren.
Man sollte also einen gemusterten Stoff nicht automatisch als „schwer kombinierbar“ aussortieren. Manchmal ist genau das Gegenteil der Fall. 😊
Erst nachdem meine Farbwelt stand, habe ich überlegt, welche meiner Stoffe tatsächlich einen Platz in der Herbstgarderobe bekommen. Denn mein Stoffschrank gäbe natürlich noch deutlich mehr her. 😁
👉 Aber eine Garderobenplanung soll für mich kein Wunschzettel werden, sondern realistisch nähbar bleiben.
Dabei helfen mir vier Fragen:
Was könnte aus diesem Stoff werden?
Brauche und trage ich dieses Kleidungsstück tatsächlich?
Mit welchen anderen Teilen meiner Garderobe kann ich es kombinieren?
Bringt der Stoff etwas Neues hinein – oder habe ich diese Funktion bereits durch einen anderen Stoff abgedeckt?
Außerdem überlege ich mir gleich, zu welchem Anlass ich das fertige Kleidungsstück tragen möchte. Denn eine Garderobe nützt mir wenig, wenn am Ende acht Teile für besondere Anlässe entstehen und mir montagmorgens trotzdem nichts fürs Büro einfällt.
Das aufwendigste Projekt meiner Herbstgarderobe wird mein Parka aus beerigem Softshell.
Er ist mein Key Piece.
Und weil ich weiß, dass dieser Parka entsprechend Zeit beanspruchen wird, habe ich für den Rest der Garderobe ganz bewusst eine Entscheidung getroffen: Die anderen Kleidungsstücke dürfen schnell und unkompliziert zu nähen sein.
Ich muss nicht zehn anspruchsvolle Nähprojekte planen, nur weil ich eine selbstgenähte Garderobe zusammenstellen möchte.
🙌 Im Gegenteil: Ein besonderes, aufwendiges Stück reicht mir vollkommen. Drumherum plane ich viele unkompliziertere Projekte.
Aus meinem grafisch gemusterten Baumwollsatin soll eine schlichte Bluse entstehen. Der Stoff bringt durch das große Muster schon so viel mit, dass ich ihn nicht durch viele Teilungsnähte oder Details zerstückeln möchte. Diese Bluse sehe ich beispielsweise im Büro oder im etwas schickeren Alltag.
Aus meinem floralen Viskosesatin mit Stretch möchte ich ebenfalls eine Bluse nähen. Hier darf es aber etwas verspielter und femininer werden. Diesen Stoff kann ich mir sehr gut für eine Bluse vorstellen, die ich abends oder bei einer Familienfeier trage.
Das konkrete Schnittmuster steht noch nicht fest.
Und daran sieht man etwas, das ich bei der Planung wichtig finde:
Nicht nur die Farbe entscheidet über das Kleidungsstück. Muster, Material und späterer Anlass bestimmen mit, welcher Schnitt zu einem Stoff passt.
Für meine Pullover und Hosen möchte ich möglichst oft mit bewährten Schnittmustern arbeiten:
Aus einem lilafarbenen Strick soll beispielsweise ein Pullover mit großem Kragen entstehen.
Für den pink-dunkelblau gestreiften Strick kann ich mir denselben Grundschnitt vorstellen – aber ganz anders interpretiert. Vielleicht mit U-Boot-Ausschnitt oder einem besonderen Streifenverlauf.
👉 Ein Grundschnitt, zwei völlig unterschiedliche Pullover.
Noch deutlicher wird das bei meinen Hosen:
Aus dem dunkelblauen Stretchleder-Imitat und dem dunkellila Romanit möchte ich jeweils eine gerade Hose nähen.
Beide Stoffe sind hinsichtlich Gewicht und Elastizität ähnlich. Und noch besser: Den Hosenschnitt kenne ich bereits aus meinem letzten Hosenkurs und habe ihn schon an meine Figur angepasst. Ich muss also nicht jedes Mal bei null anfangen.
Ein gut angepasster Schnitt ist viel zu wertvoll, um ihn nur einmal zu verwenden.
Unterschiedliche Stoffe, Farben und Oberflächen können aus demselben Schnitt völlig unterschiedliche Kleidungsstücke machen.
Aus einem weiteren Strick in Dunkelviolett möchte ich eine weite, gemütliche Strickhose nähen. Das wird eines dieser Kleidungsstücke, die ich zu Hause tragen kann, beim Spaziergang oder wenn ich schnell einkaufen gehe. 💜
Aber gemütlich muss nicht automatisch nach Zuhause aussehen: Mit einer meiner Blusen und meinem lilafarbenen Schal kombiniert, kann ich mir die Hose genauso gut für einen Stadtbummel vorstellen.
Das zeigt für mich noch etwas Wichtiges:
Der Anlass eines Kleidungsstücks ist nicht in Stein gemeißelt.
Mit einem anderen Oberteil, einer Jacke, Schuhen, Tasche oder einem Schal kann ein sehr bequemes Casual-Teil plötzlich wesentlich angezogener wirken.
Zusätzlich zum Parka möchte ich eine kurze dunkelblaue Jacke aus Wollwalk nähen. Auch hier greife ich auf einen Schnitt zurück, den ich bereits kenne. Wir haben ihn in meinem letzten Jackenkurs genäht. Für meine neue Version möchte ich lediglich einen Kragen ergänzen.
Dazu kommt eine schlichte Weste aus dem beerigen Plüschstoff. Auch dieses Prinzip kenne ich bereits: verschlusslos, gefüttert und ringsherum mit Schrägband eingefasst. Sie wird damit ein unkompliziertes Layering-Teil für kühlere Herbsttage – und greift gleichzeitig wieder die Leitfarbe meines Parkas auf. 💗
Nein. Und das musste ich mir während meiner Planung selbst noch einmal sagen. Irgendwann kam nämlich der Gedanke: Eigentlich hätte ich auch noch gerne ein Herbstkleid… 🫣
Denn genau da kann eine Garderobenplanung total ausufern.
Plötzlich fehlt noch ein Rock. Dann ein Kleid. Vielleicht noch ein Shirt. Eine Strickjacke wäre auch praktisch …
Aber warum eigentlich?
Eine funktionierende Garderobe muss nicht jede denkbare Kleidungsart enthalten.
Wenn ich lieber Hosen trage, darf meine Herbstgarderobe drei Hosen enthalten und keinen neu genähten Rock. Ich brauche kein Kleid, nur damit hinter „Kleid“ auf meiner imaginären Checkliste ein Haken steht.
⚠️ Dann fiel mir aber etwas ein:
Ich habe bereits ein Herbstkleid angefangen! 🙈🙈🙈
Im letzten Tunika-Kurs brauchte ich ein Anschauungsmodell für verschiedene Ärmelabschlüsse. Die Ärmel dieses Kleides sind deshalb bereits fertig. Und zuuufällig passt der Stoff mit Pink, Violett und seinen warmen Orange-, Rot- und Grünakzenten wunderbar in meine neue Herbstgarderobe. Perfekt! 😂
Aber dieses Kleid ist für mich ein Bonusprojekt und kein weiteres Pflichtprojekt. Wenn ich es fertigstelle: wunderbar. Wenn nicht, funktioniert meine Garderobe trotzdem.
Auf keinen Fall. Ich plane meine Herbstgarderobe nicht losgelöst von meinem vorhandenen Kleiderschrank. Das wäre auch ziemlich unsinnig.
Dunkelblau und Ecru gehören ohnehin zu meinen Basicfarben. Außerdem habe ich natürlich Jeans im Schrank. Eine Jeanshose oder ein Jeansrock lässt sich hervorragend mit Pink, Beere, Amethyst und Ecru kombinieren.
Diese Teile muss ich nicht noch einmal nähen.
Das gilt genauso für vorhandene Shirts, Blusen, Jacken oder Strickteile, die farblich und vom Stil her hineinpassen.
Eine neue Herbstgarderobe entsteht für mich also nicht nur aus neuen Nähprojekten. Sie entsteht aus neuen Nähprojekten + vorhandener Garderobe.
Und das nimmt auch ein bisschen den Druck aus der ganzen Planung. ☺️
Hier muss ich mich übrigens nicht sklavisch an meine vier Farben halten. Gerade bei Schuhen, Taschen und Gürteln mag ich im Herbst Braun- und Cognactöne.
Sie befinden sich weit weg vom Gesicht und können meiner ansonsten kühlen Farbpalette genau die kleine Portion klassisches Herbstgefühl geben, die ich gesucht habe.
Auch mein lilafarbener Schal spielt eine wichtige Rolle. Er kann verschiedene Kleidungsstücke optisch miteinander verbinden und den Amethystton an anderer Stelle im Outfit wiederholen. 💜
So entsteht Herbstlichkeit bei mir aus mehreren Bausteinen:
dunkleren Farben,
kuscheligen Materialien,
Layering und
herbstlichen Accessoires. 🍂
Ich brauche dafür keine senfgelbe Bluse und keine rostrote Hose.
Damit steht meine Auswahl für den Moment:
|
Stoff |
Geplantes Kleidungsstück |
Einsatz |
|---|---|---|
|
Beeriger Softshell |
Parka |
Key Piece / Herbstjacke |
|
Grafischer Baumwollsatin |
schlichte Bluse |
Büro / schicker Alltag |
|
Floraler Viskosesatin mit Stretch |
feminine Bluse |
abends / Familienfeiern |
|
Lilafarbener Strick |
Pullover mit großem Kragen |
Alltag |
|
Pink-dunkelblauer Streifenstrick |
Pullover evtl. U-Boot-Ausschnitt |
Alltag |
|
Amethyst Strick |
weite Strickhose |
Casual / Freizeit / Stadt |
|
Dunkelblaues Stretchleder-Imitat |
gerade Hose |
Alltag / schicker |
|
Dunkellila Romanit |
gerade Hose |
Alltag |
|
Dunkelblauer Wollwalk |
kurze Jacke mit Kragen |
Büro / Alltag |
|
Beeriger Plüsch |
verschlusslose Weste |
Layering / Casual |
Und dann gibt es noch mein bereits begonnenes Herbstkleid als Bonusprojekt. 💗
Zehn Teile klingen zunächst nach ziemlich viel. 😅
Aber ich nähe dafür eben nicht zehn neue, komplizierte Schnittmuster. Mehrere Schnitte kenne ich bereits, einige sind schon an meine Figur angepasst und manche verwende ich gleich zweimal.
So wird aus einer großen Wunschliste eine Nähplanung, die ich tatsächlich schaffen kann. 💪
Wenn du selbst eine Herbstgarderobe nähen möchtest, würde ich nicht mit der Frage beginnen: Wie viele Teile brauche ich für eine Capsule Wardrobe?
Ich würde zuerst in deinen Kleiderschrank und deinen Stoffschrank schauen. 😊
Welche Farben trägst du wirklich gerne?
Welche Basicfarben besitzt du schon?
Welche Stoffe warten vielleicht seit Jahren darauf, vernäht zu werden?
Welche Schnitte sitzen bereits gut?
Und welche Kleidungsstücke brauchst du tatsächlich in deinem Alltag?
Meine Herbstgarderobe ist deshalb keine Capsule Wardrobe nach einer festen Formel.
Sie ist meine Garderobe: Mit Pink als Leitfarbe 💗, Amethyst für die herbstliche Tiefe 💜, Dunkelblau und Ecru als Basics, einigen gemusterten Farbbrücken und einem pinken Parka als Key Piece.
Und genau so sollte eine selbstgenähte Garderobe für mich funktionieren:
Sie passt nicht zu einer Checkliste, sondern zu der Person, die sie später trägt. 😊
Du möchtest deine eigene Garderobe planen? Dann kannst du dich an diesen Schritten orientieren:
Schau zuerst in deinen Kleiderschrank.
Welche Farben und Kleidungsstücke trägst du bereits häufig? Was lässt sich später mit deinen neuen Nähprojekten kombinieren?
Lege deine Basicfarben fest.
Bei mir sind das Dunkelblau und Ecru. Jeans kannst du ebenfalls als unkompliziertes Basic mitdenken.
Wähle eine Leitfarbe. 💗
Sie gibt deiner Garderobe eine Richtung und sollte zu dir, deinen vorhandenen Sachen und möglichst auch über die aktuelle Saison hinaus passen.
Suche eine passende Ergänzungsfarbe. 💜
Sie bringt Abwechslung und Tiefe hinein. Bei mir wurde es Amethyst bzw. dunkles Lila.
Durchsuche deinen Stoffschrank.
Welche vorhandenen Stoffe passen zu deiner Farbwelt? Lege sie nebeneinander und sortiere konsequent aus, was nicht harmoniert oder keine sinnvolle Aufgabe in der Garderobe bekommt.
Nutze Musterstoffe als Farbbrücken.
Ein Muster, das mehrere deiner Farben enthält, kann unterschiedliche Teile der Garderobe wunderbar miteinander verbinden.
Überlege: Was soll aus jedem Stoff werden?
Denke dabei nicht nur an den Stoff, sondern auch an Kleidungsstück und Anlass: Was brauchst du für Alltag, Büro, Freizeit oder besondere Gelegenheiten?
Plane deinen Nähaufwand realistisch. 🧵
Ein aufwendiges Key Piece darf dabei sein. Die anderen Projekte können dafür einfacher und schneller zu nähen sein.
Nutze bewährte Schnittmuster mehrfach.
Ein bereits gut angepasster Schnitt spart enorm viel Zeit. Mit einem anderen Stoff oder veränderten Details kann daraus trotzdem ein ganz neues Kleidungsstück entstehen.
Versuch nicht, jede Kleidungsart abzudecken.
Du brauchst nicht automatisch Hose, Rock, Kleid, Bluse, Shirt und Jacke. Plane das, was du wirklich trägst – und lass Platz für spontane Projekte. 😊
Vergiss vorhandene Kleidung und Accessoires nicht.
Jeans, Schuhe, Taschen, Gürtel und Schals gehören genauso zur späteren Garderobe. Gerade über Accessoires kannst du außerdem saisonale Farben wie Braun oder Cognac ergänzen. 🍂
Mach am Ende den Kombi-Check.
Schau noch einmal auf deine Auswahl: Lassen sich aus den neuen und vorhandenen Teilen genügend Outfits für deinen tatsächlichen Alltag zusammenstellen?
Im zweiten Teil wird es konkret. ✂️
Dann zeige ich dir, welche Schnittmuster ich für meine Herbstgarderobe ausgewählt habe, welche bewährten Schnitte ich noch einmal verwende und in welcher Reihenfolge ich die einzelnen Teile nähen möchte.
Denn spätestens jetzt kommt die entscheidende Frage: Wie wird aus einem Stapel wunderschöner Stoffe tatsächlich eine tragbare Herbstgarderobe? 🍂💕
🍐birnenschöne Grüße
Deine Cindy
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Über die Autorin

Cindy
Cindy ist Gründerin von birnenschön nähen und bietet Online-Nähkurse und Nähcoachings für Frauen mit Birnenfigur an, damit sich die Teilnehmerinnen eine selbstgenähte Garderobe aufbauen können, die perfekt zu ihrer Figurform passt.
Weitere Blogartikel:
🎁 GRATIS: Der Größenfinder-Guide
Der PDF-Guide mit 32 Seiten Schritt-für-Schritt-Anleitung mit der du bei jedem Schnittmuster deine richtige Ausgangsgröße findest.

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